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Altweibermühle - eine Legende wurde zum Leben erweckt

Eine alte Postkarte der Altweibermühle.

(bro) Am 30. Juni 1929 eröffnete Eugen Fischer die Altweibermühle in Tripsdrill. Dies ist gleichzeitig die Geburtsstunde von Deutschlands erstem Erlebnispark. Freuten sich die Menschen bis in die 50er Jahre noch, das Tanzbein zu schwingen, so begeistern heute über 100 originelle Attraktionen auf 77 Hektar die Besucher. Die Altweibermühle ist und bleibt aber Ursprung und Wahrzeichen von Tripsdrill.

Altweibermühlen, wie man sie heute in Tripsdrill erleben kann, tauchen erstmals im 17. Jahrhundert auf. Zeugnisse aus bildender Kunst und Literatur belegen, dass alte Frauen darin wieder jung gemahlen wurden. Der Historiker Christian Friedrich Sattler schreibt in seinem Buch "Die Geschichte des Herzogtums Württemberg" als erster über die Belz-Mühle (Altweibermühle) zu Tripsdrill. Auch der Ludwigsburger Dichter Eduard Mörike erinnert in seinem Gedicht "Erzengel Michaels Feder" (1837) an die Altweibermühle von Tripsdrill. Die vergoldete Feder des Erzengels sowie historische Bilder, Postkarten, Bauzeichnungen und Urkunden wurden anlässlich des 75. Geburtstags der Altweibermühle für eine kleine Dauer-Ausstellung im Innern der Mühle zusammengestellt.

In Tripsdrill erweckte Eugen Fischer die Legende zum Leben. Am 30. Juni 1929 weihte er die erste Altweibermühle feierlich ein. Sie entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einem beliebten Ausflugsziel. Die Altweibermühle wurde 1946 durch einen Blitzschlag zerstört und brannte vollkommen ab. Mit dem mühevollen Wiederaufbau wurde auch der Grundstein für das heutige Tripsdrill gelegt. Groß-Attraktionen wie das Waschzuber-Rafting und die Burg "Rauhe Klinge" mit Achterbahn und Wildwasser-Schussfahrt gehören heute zu den Attraktionen.

Inzwischen ist der Erlebnispark Tripsdrill weit über die Grenzen hinaus bekannt. Besucher kommen nicht nur aus vielen deutschen Bundesländern, sondern auch aus dem benachbarten Ausland wie zum Beispiel der Schweiz, Österreich und Frankreich. Mit jährlich über 500.000 Besuchern stellt Tripsdrill ein wichtiges touristisches Ausflugsziel und damit einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor für die Region zwischen Heilbronn und Stuttgart dar.

Wer mit dem Wohnmobil anreist, kann zwei Nächte kostenlos auf dem Parkplatz des Freizeitparks übernachten. Nahe gelegene Campingplätze gibt es in Knittlingen (www.strombergcamping.de) und Löwenstein (www.breitenauer-see.de).

Infos im Internet:
www.tripsdrill.de


01.07.04

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