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Südtirol steht europaweit auf einem Spitzenplatz

Stellten in Bozen das neue ECOCAMPING Projekt vor: Walter Meister, Präsident Hoteliers- und Gastwirteverband, Dr. Artur Kammerer, Stellv. Abteilungsleiter Landesamt für Natur und Landschaft, Erich Egger, Präsident Vereinigung der Campingplatzbetreiber Südtirols (VCS), Marco Walter, Geschäftsführer ECOCAMPING e.V., Emmerich Müller, Verlagsleiter Drei Brunnen Verlag, Klaus Egger, regionaler Koordinator ECOCAMPING Südtirol und Inhaber Camping Moosbauer (v.l.) (Foto: Ecocamping)

(bro) Großes Engagement für Umweltschutz und Qualität auf Südtiroler Campingplätzen: 12 von 43 Campingunternehmen Südtirols beteiligen sich am Pilotprojekt ECOCAMPING, die Auftaktveranstaltung fand am Mittwoch in Bozen statt. "Mit dieser Beteiligung liegt Südtirol europaweit auf einem Spitzenplatz", sagte Marco Walter, Geschäftsführer des Vereins ECOCAMPING e. V. In anderen Regionen Europas sei die Beteiligung an solchen Projekten deutlich geringer.

Die zahlreichen Gäste der Auftaktveranstaltung begrüßte Erich Egger, Präsident der Vereinigung der Campingplatzbetreiber Südtirols (VCS). Der Präsident des Hoteliers- und Gastwirteverbands (HGV), Walter Meister, sieht die Südtiroler Campingplätze auf einem guten Weg, wenn sie ein Umweltmanagement in ihren Betrieben einführen. So betonte Dr. Artur Kammerer vom Landesamt für Natur und Landschaft, wie wichtig der "sanfte" Tourismus für Südtirol sei. Dabei hob er besonders die Rolle der Campingwirtschaft hervor. Die Autonome Provinz Bozen-Südtirol fördert ECOCAMPING finanziell. Moderiert wurde die Veranstaltung von Klaus Egger, dem regionalen Koordinator des Projekts, an dem er gleichzeitig mit seinem Campingunternehmen teilnimmt.

Was sind die Ziele des Projekts ECOCAMPING? Abfälle sollen vermieden, Energie und Wasser effizient genutzt werden. Belastungen von Boden und Gewässern gilt es zu verringern, Reinigungsmittel sollten ökologisch unbedenklich sein. Außerdem geht es um die Fragen: Wie lässt sich ein Campingplatz naturverträglich gestalten und pflegen? Kann das Verkehrsaufkommen gesenkt werden? Und ist es möglich, Produkte aus der Region zu verarbeiten und zu verkaufen?

Um diese Fragen zu beantworten, führen die Campingunternehmer ein Umweltmanagement-System ein, das speziell für Campingplätze entwickelt wurde. Dabei steht nicht nur die Umwelt im Mittelpunkt: "Es geht genauso um das Wohl der Gäste", sagte Marco Walter, "unser Projekt berücksichtigt auch die Servicequalität auf den Campingplätzen." Ökologisches Denken habe nichts mit "Verzichtslogik" zu tun – eine Entlastung der Umwelt bringt zudem auch ökonomische Vorteile, wenn zum Beispiel weniger Strom oder Wasser verbraucht wird. Außerdem kann die angestrebte ECOCAMPING-Auszeichnung zum Wettbewerbsvorteil werden, wie der Verlagsleiter des "Drei Brunnen Verlages", Emmerich Müller, auf der Auftaktveranstaltung deutlich machte. ECOCAMPING wird über seinen Verlag international vermarktet, indem er ab 2007 alle Campingplätze mit ECOCAMPING Auszeichnung in seinem ECC Europa Camping Caravan Führer besonders kennzeichnet. Er ist neben dem ADAC Camping- und Caravaning Führer der zweite europäische Campingführer, der umfassend auf ECOCAMPING hinweist.

ECOCAMPING-Projekte gibt es in vielen Ländern Europas – und der Erfolg ist beachtlich: Zurzeit arbeiten über 140 Campingplätze daran, Camping im Einklang mit der Natur möglich zu machen.

E-Mail-Kontakt: www.ecocamping.net

26.10.06

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