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Von der Pioniertat zum Wellness-Urlaub

(Fotos: Camping Tennsee)

(red) Als am Alpen-Caravanpark Tennsee im Winter 1956/57 das Wintercamping erfunden wurde, berichtete die Presse über "Narren im Schnee". Doch es wurde ein Trend aus diesen frierenden Gestalten. Ein Trend, den der Alpen-Caravanpark maßgeblich mitentwickelte. Zum 50-jährigen Wintercamping-Jubiläum investiert Betreiberfamilie Zick in einen neuen Reisemobilhafen und neue Luxus-Stellplätze mit unterirdischem Sanitärbereich. Ein Wellness-Center kommt ebenfalls oben drauf, später folgt noch ein Hallenbad.

Eine Selbstverständlichkeit heutzutage – etwa ein Drittel aller Campingfreunde in Deutschland bekennt sich zum Wintercamping. Allein im Alpenraum warten über 350 Campingplätze auch im Winter, wenn es schneit, auf diese Gäste. Wer es einmal ausprobiert hat, der schwört darauf: Gemütlichkeit in der rollenden Skihütte kombiniert mit unmittelbarem Naturerleben, beides ist beim Wintercamping ganz unverfälscht zu erleben. Freilich, moderne Wintercampingplätze sind Hotels, bei denen der Gast nur sein Zimmer selbst mitbringt. Alles andere – Gastronomie, Wellnessanlagen, Veranstaltungen – ist schon da. Erst recht am Alpen Caravanpark Tennsee.

Vor einem halben Jahrhundert war das ganz anders. Als Pioniere wurden sie verehrt oder als Narren im Schnee verlacht: 40 Wohnwagenbesatzungen kamen im Winter 1956/57 zum Tennsee zwischen Garmisch-Partenkirchen und Mittenwald, um ihrem verwegenen Hobby in Eiseskälte zu frönen. Unter dem Karwendelgebirge befand sich eine Baracke des ehemaligen "Reichs-Arbeitsdienstes", aus der Vater Karl Zick ein "Motel" gemacht hatte – mit beheizten Waschräumen. Dass es dort sogar fließend warmes Wasser gab, war ungeahnter Komfort. Der "Auto-Camping Tennsee" wuchs, bald schon hatte er eine gemütliche Gaststube, deren gute Küche ein durchgängiges Qualitätsmerkmal bis heute darstellt. Ein Einkaufsladen für das Nötigste kam hinzu – in den kommenden Jahren wird der Supermarkt wieder einmal vergrößert.

Die Pioniere um den damaligen Präsidenten des Deutschen Camping Club Dr. Max Eckert hatten mit allerhand Problemen zu kämpfen: Nicht wenigen Camperinnen froren in der Nacht die Haare an den Innenwänden ihrer mangelhaft isolierten Wohnwagen an, wenn das herabrinnende Schwitzwasser gefror. Die Kohleöfen bullerten, doch rußten und qualmten sie auch kräftig. An den Zugwagen streikten die Batterien und der Diesel versulzte im Tank. Derlei Ungemach rief Entwicklergeist wach: Der Architekt Willy Beilharz und der Lüftungsingenieur Walter Hummel tüftelten den ersten wirklich winterfesten Caravan aus und probierten ihn gleich im nächsten Winter am Tennsee. Sein Doppelboden und die doppelten Wände, hinter denen eine gasbetriebene Umluftheizung ihr temperiertes Lüftchen fächelt, ist bis heute gültige Caravantechnik.

Auch in anderer Hinsicht machte der Ort, an dem Wintercamping geboren wurde, Trends: Armin Zick, der Sohn des Platzgründers, inverstierte bereits vor einem Vierteljahrhundert Unsummen in eine Infrastruktur, bei der viele seiner Kollegen abermals an "Narren im Schnee" dachten. Armin Zick hatte indes schon einmal erlebt, wie sich ein Trend entwickelt und er war sich sicher: "Der Luxus von heute ist der Standard von morgen". Er legte Gasanschlüsse direkt an den Stellplatz, die Flaschenwechsel überflüssig machten. Er legte Strom-, Telefon- und Fernsehantennen-Anschlüsse an jeden Platz und verwandelte Waschhäuser in Sanitärpaläste. Marmor, nur die besten Armaturen, Platz und Privacy bis hin zu mietbaren Badezimmer – heute auf den meisten gehobenen Campinganlagen gang und gäbe – hatten hier Premiere. Jetzt ist die dritte Generation am Werk. Andreas Zick wird mit einem neuen Platzareal starten, einem kleinen separaten Luxuscampingplatz seitab der übrigen Anlage, mit herrlichem Zugspitzblick und unverstellter Natur. Nur 35 Camper werden hier das Privileg eines Stellplatzes finden, ihr Sanitärbereich liegt unterflur, um die Aussicht nicht zu stören. Andreas Zick wird auch Herr sein über einen ganz neuen Reisemobilhafen, wo die mobilsten der modernen Camper jederzeit ein- und ausfahren können, ohne andere zu stören. Der Platz ist eben, tragfähig und auch für "reisebusgroße" Mobile ausreichend bemessen.

Zeitgleich entsteht auf dem heutigen zentralen Sanitärgebäude eine Saunaanlage mit Zugspitzblick. Denn Camper von heute wollen rundum verwöhnt werden: Ihr salzverkrustetes Fahrzeug wird an der Einfahrt seit je gewaschen, warum soll da nicht auch der Mensch bei Wellness entspannen? Ein Bistro wird hier zusätzlich entstehen – das bekannte Restaurant bleibt – und der Supermarkt wird erweitert. In einem letzten Bauabschnitt wird das Ganze dann von einem Hallenbad gekrönt.

E-Mail-Kontakt: info@camping-tennsee.de

Infos im Internet:
www.camping-tennsee.de


17.12.06

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